Aktuelles 2019

Beim Fest der Kulturen auf dem Markt und Freithof war Annie Brünger wieder aktiv mit ihrem Crêpestand.

Wahlparty zur Europawahl am 26. Mai im Café Crème

Wenn auch die Wahlergebnisse, vor allem in Frankreich, nicht allen gefallen haben, hat uns die hohe Wahlbeteiligung doch gefreut. Es war ein interessanter und geselliger Abend bei kalten Getänken und einem leckeren Imbiss.

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. in Paris hat am Tag nach den Europa-Wahlen 2019 einen interessanten Bericht über die Wahl-Ergebnisse in Frankreich vorgelegt.

Näheres hier


Maiwanderung mit Sonne und Musik
Am vergangenen Mittwoch, 22.Mai, machten sich 15 Mitglieder und Freunde des DFKNeuss auf den Weg nach Bonn, um dort ein Stück des Rheinsteigs zu erwandern: von Ramersdorf nach Oberdollendorf.
Es ist seit langem Tradition, dass man sich vor der Wanderung stärkt: mit Kir (Danke, Marie-Agnès und Hartwin!) und mit vielen leckeren Häppchen, die die Wanderer mitgebracht haben. Dann ging es los auf den Rheinsteig. Dieser wird seinem Namen treu, da man tatsächlich erst einmal über einen Kilometer bergan steigen muss. Oben angelangt wurden wir allerdings belohnt mit tollen Ausblicken auf Bonn, das Siegengebirge und das Rheintal.
An verschiedenen Plätzen packte Marlies ihre Mundharmonika aus und spielte Maien- und Wanderlieder.
Nach drei Stunden durch herrliche Wälder bei wunderbarem Wetter kamen wir in Oberdollendorf an und kehrten dort im Weinhaus Sülz auf der großen Wiese inmitten von Weinbergen ein. Dort konnten sich alle bei Wein, Flammkuchen und anderen Leckereien erholen. Die Stimmung stieg und wieder kam der Wunsch auf zu singen. Marlies hatte sogar Texthefte dabei und spielte auf der Mundharmonika die bekannten Fahrtenlieder (Danke, Marlies!).
Alles verlief reibungslos. Das verdanken wir der umsichtigen Organisation von Hartwin, der die Strecke mehrfach gelaufen ist, diesmal unterstützt von Bernd.
Wir freuen uns bereits auf die nächste Wanderung!
Magda Holzberg


Deutsch-Französische Erinnerungen aus dem 2. Weltkrieg faszinieren

Die Erinnerungen der Deutsch-Französin, Géraldine Schwarz, haben zahlreiche Mitglieder und Freunde des Deutsch-Französischen Kulturkreises in ihren Bann gezogen.

27 Literaturfreunde trafen sich am 14. Mai im Literaturcafé der KÖB St. Quirin und folgten der Präsentation durch Herta und Kurt Buick. Die beiden stellten den Roman „Les Amnésiques“ – „Erinnerungen einer Europäerin“ mit der privaten Familiengeschichte von G. Schwarz sowie deren Einbettung in die Geschichte des Nationalsozialismus bis in die heutige Zeit in kurzweiliger Form dar. Zentrale Stellen wurden sowohl aus der deutschen wie auch der französischen Ausgabe vorgelesen. Schon bald entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, bei der vor allem die anwesenden Französinnen aus ihrer Kindheit berichteten, die von positiven wie negativen Erlebnissen während der Occupation 1940-1944 geprägt war. Zwangsarbeit der Franzosen in Deutschland, Einquartierung von deutschen Soldaten in frz. Häusern, Situation der gefangenen Offiziere, Sabotageakte der Résistance, Flucht in die „freie Zone“ unter dem Vichy-Régime, die gespaltene Meinung der Franzosen zu Charles de Gaulle und vor allem die vielen kleinen mutigen Taten einzelner Bürger, die Leben gerettet haben.

Auch wurde über das unterschiedlich ausgeprägte Schuldbewusstsein der Deutschen in West und Ost sowie der Franzosen nach Kriegsende gesprochen.  Dabei wurde festgestellt, dass man hier nicht mit einem pauschalen Urteil ansetzen kann. Interessant sind die Ausführungen der Autorin über die unterschiedliche Verantwortung der „Siegermächte“ in Ost- und Westeuropa, die die heutige Entwicklung verschiedener populistischer Parteien verständlicher macht.

Insgesamt hat das Buch viele Erinnerungen zum Vorschein gebracht, die sicherlich auch noch weiterhin für Deutsche und Franzosen erzählenswert sind. Merci à Herta et Kurt!!

Magda Holzberg

 



Cuisine Française

Gemeinsam kochen und genießen mit Gérard, Liliane im Edith-Stein-Haus

Auf zu den historischen Wurzeln des Landes NRW

Am gestrigen Montag machten sich 20 Mitglieder und Freunde des DFKNeuss auf den Weg nach Düsseldorf, um mehr über die Geschichte des Landes NRW, Düsseldorf und das NRW-Parlament zu erfahren.

Es begann am Opernhaus, wo 1946 die erste Sitzung des Parlaments im stark zerstörten Düsseldorf stattfand. Weiter ging es über den Stahlhof, heute Verwaltungsgericht, nach dem 2. Weltkrieg Sitz der britischen Militärregierung, zum Ständehaus, in dem das Parlament 40 Jahre lang tagte, bis es aus den Nähten platzte. 1988 wurde der neue Landtag direkt am Rhein eröffnet. Schluss- und Höhepunkt war die Villa Horion, von 1961 bis 1999 Amtssitz der Ministerpräsidenten von NRW. Seit 2016 ist dort die multimediale Ausstellung des „Hauses der Parlamentsgeschichte“ für die Öffentlichkeit zugänglich; die Ausstellung wirbt auch ausdrücklich um Schüler, um ihnen die Anfänge unseres Bundeslandes zu vermitteln.

Das wechselhafte Wetter mit Regenschauern, Sturm und Sonne war für alle draußen eine Herausforderung, glücklicherweise gab es zwischendurch trockene Nischen. Zum Abschluss nahm ein Großteil der Mitglieder das Mittagessen in der Cafeteria des Verwaltungsgerichts ein, das extra für uns frisch zubereitet wurde. Kleiner Wermutstropfen: der Sicherheitscheck sowohl in der Villa Horion wie auch im Stahlhof, heutzutage leider Standard in vielen öffentlichen, gefährdeten Gebäuden.

Magda Holzberg, 26.3.2019


Mitgliederversammlung im Café Flair


Am vergangenen Donnerstag kamen wieder einmal die Literaturfreunde des DFKNeuss zusammen, um die Präsentation des neuesten Romans von Marie NDiaye aus dem Jahr 2016. zu verfolgen:

La Cheffe, Roman d’une Cuisinière – Die Chefin, Roman einer Köchin

Gisela Lissner hat den vielschichtigen Roman unter den Aspekten der Antibiographie

- die Personen bleiben rätselhaft - und der Ich-Erzählsituation zu durchleuchten versucht. Sie hat uns Einblick in das Seelenleben der Protagonistin Gabrielle gewährt, die neben ihrer  Passion, ja Besessenheit für die Kunst des Kochens in ihrem Leben keinen Platz für die Zuneigung oder Liebe zu bzw. von anderen hatte – weder zu ihrer Tochter, noch zu ihrem langjährigen Mitarbeiter. Dieser in seine Chefin verliebte „Commis / Jungkoch“ schreibt über ihr Leben und ihr schwieriges Verhältnis aus seiner Sicht. Sein Blick bleibt aber häufig verschwommen. Beeindruckend ist der Stil der Autorin NDiaye, die über das Porträt dieser Sterneköchin hinaus auch ihr soziales Umfeld und die französische Bourgeoisie analysiert.

Bei Kaffee und Petits Fours wurde dieser Literatur-Nachmittag für alle ein bereicherndes Erlebnis.

Magda Holzberg


Die Französin Annie Brünger vom DFK gab beim Anblick der Kuchenpracht zu bedenken: „La beauté est la dernière des qualités“, doch die 45 Kuchen, einer schöner als der andere, nach original französischen Rezepten, von zu Schülerinnen in ihrer Freizeit gebacken, schmeckten auch vorzüglich. Schönheit und Geschmack zu bewerten, war wegen des gleichmäßig hohen Niveaus eine schwere aber auch köstliche Entscheidung für die Jury. In der großen Pause waren die Kuchen ratzfatz von der Schulgemeinde vertilgt. Den Französischunterricht mit Leben zu erfüllen war den Lehrerinnen vom Gymnasium Marienberg auch in diesem Jahr wieder hervorragend gelungen. Der DFK freut sich schon aufs nächste Jahr.


Der DFK trauert um Astrid Westermann,

im Eifelverein lernten wir Astrid Westermann kennen, auf einer Begegnungsreise mit unseren französischen Freunden aus dem Verein „Amis de la nature“ in La Roche en Ardennes. Wanderführerin zu sein, mache ihr Spaß, aber sie liebe auch die französische Sprache. Der DFK schien ihr interessant zu sein, das Programm gefiel ihr und sie wurde Mitglied. Da im DFK die Wahl eines neuen Vorstandes anstand, kam sofort der Gedanke auf, Astrid Westermann mit ihrer lebensbejahenden Art und Warmherzigkeit, ihrer Aufgeschlossenheit und auch ihrer Professionalität, sie war Geschäftsführerin der Neusser SPD, zur Vorsitzenden zu wählen. Astrid sagte gerne zu und bildete mit Gesine Eschenburg und Dr. Georg Hofmann 2014 den neuen Vorstand. Sie verschaffte sich schnell einen Überblick über die Aktivitäten des Vereins, nahm am Vereinsleben teil. Beide Vorsitzenden fuhren 2014  zum Kongress der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften, der in Dijon stattfand. Besonders Südfrankreich und die Côte d`Azur brachten Astrid ins Schwärmen, wie auch die Lebensart der Franzosen ihr sehr zusagte. Allerdings musste sie sich schnell wieder von ihren Aufgaben im Verein lösen, als sich ihre schwere Krankheit meldete und der Beruf und ihre Tätigkeit als Kreistagabgeordnete alle Kraft forderten. Sie blieb aber soweit es ging in freundschaftlichem Kontakt mit den Mitgliedern des Deutsch-Französischen Kulturkreises.

Mit gerade mal 60 Jahren, viel zu früh, musste sie aufhören zu leben. Wir sind traurig.

Silvia Hausmann


Galette des rois

Neujahrsempfang am 13. Januar im Hitch mit Filmvorführung:

Coexister/Ein Lied in Gottes Ohr. 

 

50 Mitglieder begrüßten mit ihren Gästen, dem AWO Vorsizenden mit Frau und  zwei Vorstandsmitgliedern der Puzzlefrauen das Neue Jahr.